Fachbereich Geschichte

„Man muss die alten Zeiten gekannt haben, um etwas Gutes an den neuen zu finden.“,
Golo Mann

Unterrichtsinhalte in den Jahrgängen

Geschichte findet in der Zeit statt, deswegen ist auch Zeit die zentrale Gliederungs- und Ordnungskategorie im Fach Geschichte in Bezug auf den Unterrichtsinhalt. Dies gilt insbesondere für den Unterricht in der Sekundarstufe I.
Die folgenden, verkürzten Angaben basieren auf dem Kerncurriculum Geschichte für das Gymnasium in der Fassung von 2015.
Das schulinterne Curriculum für die Sekundarstufe I finden sie hier.

Schwerpunktthemen in den Jahrgängen:

Jahrgang 5:
Zeit- und Identitätserfahrungen in Gegenwart und Vergangenheit
Menschen in vorgeschichtlicher Zeit
Frühe Hochkulturen
Das antike Griechenland
Die römische Antike

Jahrgang 6:

Der Übergang von der Antike zum Mittelalter
Lebensformen im Hoch- und Spätmittelalter
Religiöse und politische Machtstrukturen im Hoch- und Spätmittelalter
Renaissance, Humanismus, Entdeckungsreisen
Reformation und Glaubenskriege

Jahrgang 7 (nur ein Halbjahr):
Absolutismus und Aufklärung
Die bürgerlichen Revolutionen in Europa
Industrielle Revolution und Industrialisierung

Jahrgang 8 (nur ein Halbjahr):
Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg

Jahrgang 9 (nur ein Halbjahr):
Veränderungen in Europa und die Weimarer Republik

Jahrgang 10:
Zeit des Nationalsozialismus – Ideologie und Herrschaftspraxis
Geschichte Deutschlands nach 1945 im europäischen und internationalen Kontext

Oberstufe:
Die Unterrichtsinhalte in der Oberstufe werden für jedes der vier Semester vom Ministerium aus einem Kanon von 36 Modulen ausgesucht und sind daher nicht konstant.

In unserem schulinternen Arbeitsplan haben wir uns darauf verständigt, in mehreren Jahrgängen eine Exkursion zu einem historisch bedeutsamen Ort in der näheren Umgebung zu machen. Da der Geschichtsunterricht in den Jahrgängen 7 bis 9 nur epochal (also ein Halbjahr) stattfindet, sind in diesen Jahrgängen keine Exkursionen möglich.

Leistungsbewertung

Beschlüsse zur Leistungsbewertung

Die Gewichtung von schriftlichen und mündlichen Leistungen hat die Fachkonferenz Geschichte auf 30/70 festgesetzt.

Schriftliche Lernzielkontrollen
– Schriftliche Lernkontrollen überprüfen den Erwerb von Kompetenzen und Fachwissen.
– Alle Kompetenzbereiche sollten (möglichst) im Laufe eines Doppeljahrgangs berücksichtigt werden.
– Jede Klassenarbeit muss mindestens an ein Material gebunden sein und sollte einen Kompetenzschwerpunkt (z. B. Methodenkompetenz) haben.
– Alle Anforderungsbereiche sind zu berücksichtigen: Schwerpunkte AFB: I/II (Jg. 5-9); II (Jg. 10)
– Die Aufgabenstellungen sind zu operationalisieren (KC, S. 30)
– Dauer der Lernkontrollen: Jg. 5-9: max. 45`; 10: max. 90‘

In die mündlichen Leistungen fliessen ein:
‒ Beiträge zum Unterrichtsgespräch (Quantität und Qualität)
‒ Mündliche Überprüfungen
‒ Kurze schriftliche Überprüfungen
‒ Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Lernbegleitheft, Lerntagebuch, Portfolio) ‒ Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
‒ Referate und/oder Präsentationen, zunehmend auch mediengestützt ‒ Freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe, Projekte)

Bei kooperativen Arbeitsformen sind sowohl die individuelle Leistung als auch die Gesamtleistung der Gruppe in die Bewertung einzubeziehen. So werden neben methodisch-strategischen auch die sozial-kommunikativen Leistungen angemessen berücksichtigt.
Die Grundsätze der Leistungsfeststellung und -bewertung müssen für Schülerinnen und Schüler so- wie für die Erziehungsberechtigten transparent sein.

Unterrichtsprojekte und Exkursionen

Jahrgang 6: Exkursion nach Kalkriese (Ort der Varusschlacht), in Kooperation mit dem Fach Latein
Jahrgang 10: Exkursion zur Gedenkstätte Sandbostel (Kriegsgefangenenlager) oder
Exkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen (Konzentrationslager) oder
Exkursion zur Gedenkstätte „Bunker Valentin“ (U-Boot-Bunker in Farge, Schwerpunkt „Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg“)