Fachbereich Spanisch

Am Gymnasium Ritterhude kann Spanisch als 2. Fremdsprache neben Französisch und Latein seit dem Schuljahr 2018/19 in der Sekundarstufe I mit 4 Wochenstunden erlernt werden. In der Sekundarstufe II, ab der E- Phase, wird Spanisch aktuell als vierstündiges Unterrichts- bzw. Prüfungsfach (P4/P5) auf grundlegendem Anforderungsniveau (Neubeginn) angeboten.

 

Kompetenzen und Themen

Oberstes Ziel des Spanischunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, komplexe Kommunikationssituationen der heutigen Lebenswirklichkeit sicher zu bewältigen und damit das erklärte Leitziel der sprachlichen und interkulturellen Handlungsfähigkeit durch Rezeption, Produktion als auch Interaktion zu realisieren.

Dieses Ziel wird erreicht durch die stetige Erweiterung der kommunikativen Kompetenz. Hier wird die  Fähigkeit durch Lesen, Hören, Sehen und Hören/Sehen zu verstehen, aber auch die Fähigkeit sich in schriftlicher, mündlicher und medialer Form auszudrücken kontinuierlich ausgebaut.

Neben der ständigen Erweiterung, Wiederholung und Vertiefung des Wortschatzes, der Aussprache, der Orthografie als auch der grammatikalischen Strukturen ist das Kennenlernen von kulturellen Unterschieden essentiell und der kenntnisreiche Umgang damit führt zur Erweiterung interkultureller Kompetenzen. Ein weiterer wesentlicher Baustein des Unterrichts ist das Erlernen von Lernstrategien und von Arbeitstechniken und das Anwenden vielfältiger Methoden – Aspekte, die zur Erweiterung der Methodenkompetenz führen.

Themen in Sek. I und Sek. II

In der Sek. I orientiert sich der Spanischunterricht inhaltlich an den im Kerncurriculum vorgegebenen drei Themenfeldern: Ich und die anderen (Angaben zur Person, Familie, Freunde Wohnen), Jugendliche in ihrem unmittelbaren Erfahrungsbereich (Schule, Freizeit, Konsum) und gesellschaftlich und kulturelles Leben (Feste und Traditionen, Kommunikation und Medien, Natur und Umwelt, gesellschaftliches Miteinander, spanischsprachige Welt). Wählt man Spanisch in der E Phase als weitere Fremdsprache werden die drei Themenfelder Ich und die anderen (Lebensumfeld und Lebensstil, Werte , Haltungen und Ziele, zwischenmenschliche Beziehungen), Jugendliche in ihrem unmittelbaren Erfahrungsbereich (Zukunftsperspektiven, Freizeit und Konsum) und gesellschaftlich und kulturelles Leben (die spanischsprachige Welt, soziales Miteinander) inhaltlich dem Altersniveau entsprechend durchgenommen.

In der Q Phase sind die übergeordneten Themen (El mundo de hoy, El mundo hispánico – diversidad e identidad, Individuo y sociedad, Sueños y realidades) vom Kultusministerium vorgegeben, und die in den letzten drei Semestern wichtigen inhaltlichen Schwerpunkte sind unter http://www.nibis.de/nibis.php?menid=1395 abrufbar.

 

Leistungsbewertung

Die Zahl der schriftlichen Lernkontrollen variiert zwischen 4 pro Schuljahr (Jahrgänge 5-8), drei (Jahrgänge 9-12) und zwei (13. Klasse). In das Zeugnis gehen die schriftlichen Noten mit 40% ein, die mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen mit 60%.

Mündliche und andere fachspezifische Leistungen sind u.a. Qualität und Umfang der mündlichen Mitarbeit, Unterrichtsdokumentationen (z.B. Mappe, Heft, Portfolio), Vorträge und Präsentationen, szenische Darstellungen, Wortschatz- und Grammatiküberprüfungen.

In den Klassenarbeiten werden die funktionalen kommunikativen Teilkompetenzen Hörverstehen/ Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung abgefragt.

In den Klassen 7 und 9 wird eine Klassenarbeit durch eine mündliche Sprechprüfung ersetzt.

Stand: November 2018