Besuch des „Spoken Word Theater“ am Gymnasium Ritterhude am 19.12.2025

In der Aula der Riesschule des Gymnasiums Ritterhude hatten die 8. Klassen sowie eine 10. Klasse die Gelegenheit, das „Spoken Word Theater“ zu erleben. Aufgrund der Erkrankung einer Schauspielerin wurde das Stück in Form eines Films gezeigt – und dieser eröffnete im Anschluss eine intensive Gesprächsrunde zum Thema Alltagsrassismus.

Im Zentrum des Theaterstücks steht die Figur Julia, die mit sich selbst diskutiert: Wie verhält man sich in alltäglichen Situationen angemessen? Welche Worte verletzen andere, auch wenn sie unbedacht gewählt sind? Und wie können wir lernen, sensibel und respektvoll miteinander umzugehen?

Das große Anliegen des Projekts ist klar: Wir sollen aufeinander achten und rücksichtsvoll handeln. Dazu gehört auch, die eigene Sprache zu reflektieren und bestimmte Begriffe kritisch zu hinterfragen. Ebenso regt das Stück dazu an, eigene ganz andere Vorstellungen zu überprüfen – etwa die Frage: Ist es eigentlich normal, dass Männer Röcke tragen?

Die anschließende Gesprächsrunde bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Gedanken einzubringen, Fragen zu stellen und gemeinsam über Werte wie Respekt, Offenheit und Vielfalt nachzudenken.