Mateo Jahic gewinnt Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Großer Erfolg für das Gymnasium Ritterhude: Unser Schüler Mateo Jahic hat den Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs im Landkreis Osterholz für sich entschieden und sich damit für die nächste Wettbewerbsrunde qualifiziert – nach neun Jahren „Pause“ erstmals wieder ein Schüler vom Gymnasium Ritterhude! Der Wettbewerb mit neun Schulsiegerinnen und -siegern aus dem gesamten Landkreis fand in der Buchhandlung Schatulle in Osterholz-Scharmbeck statt, die den Kreisentscheid seit vielen Jahren ausrichtet.

Mateo überzeugte bereits in der ersten Runde mit einem echten Klassiker: Er las aus „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne und begeisterte mit sicherer Lesetechnik, lebendiger Interpretation und einer klug gewählten Textpassage. In der zweiten Runde stellten sich alle Teilnehmenden einer besonderen Herausforderung: Sie mussten einen unbekannten Text aus dem noch unveröffentlichten Band „Gespensterzentrale – Das Rätsel der Zeitreise“ vorlesen. Auch hier bewies Mateo großes Können und überzeugte die Jury in den Kriterien Lesetechnik, Textverständnis und Gestaltungskraft. Am Ende setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch und wurde zum Kreissieger gekürt. Damit geht es für Mateo nun im März oder April weiter zum Bezirksentscheid.

Wir drücken fest die Daumen für die nächste Runde – vielleicht führt sein Weg ja sogar bis zum Landesentscheid und zum Bundesfinale! Herzlichen Glückwunsch, lieber Mateo, zu dieser großartigen Leistung!

Spanisch-Vorlesewettbewerb Klasse 6

Am Freitag, den 20. Februar 2026, fand an unserer Schule ein Vorlesewettbewerb mit allen Spanischschülerinnen und -schülern des 6. Jahrgangs statt. Der Vorentscheid hatte zuvor im Unterricht stattgefunden: In beiden Kursen wurden jeweils vier Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt, sodass insgesamt acht Schülerinnen und Schüler am Freitag in der Cafeteria gegeneinander antraten. Die Aufgabe bestand darin, einen spanischen Text möglichst sprachtypisch und natürlich vorzulesen. Mit einem Teil des Textes wurde bereits im Unterricht geübt. Als besondere Herausforderung wurde für den Wettbewerb ein zusätzlicher, unbekannter Absatz hinzugefügt. Zur Vorbereitung wurde das Vorlesen im Unterricht gemeinsam trainiert.

Die Jury setzte sich aus den beiden Spanischlehrkräften Frau Kanwicher und Herrn Pals sowie drei Spanischschülerinnen der 8. Klasse zusammen.

Am Ende belegten Leona Krause und Amiro Tietjen mit gleicher Punktzahl den dritten Platz. Den zweiten Platz erreichte Lene Krohn, und den ersten Platz sicherte sich Mateo Jahic, der von allen Jurymitgliedern die volle Punktzahl erhielt. Die weiteren Platzierungen machten Henry Bohrisch, Sofia Colodrivschi, Joshua Döhren und Henry Weyhausen-Brinkmann unter sich aus.

Der Vorlesewettbewerb war eine gelungene Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu zeigen und vor Publikum zu präsentieren. Die Fachschaft Spanisch freut sich schon auf das nächste Jahr!

Auf dem Foto sind zu sehen:
links: die drei Jury-Mitglieder der 8. Klasse Laura Winkler, Thea Max und Melissa Yurtalan
vorne unten: Gewinner Mateo Jahic
Mitte: Zweitplatzierte Lene Krohn, die Drittplatzierten Amiro Tietjen und Leona Krause
rechts/hinten rechts: Frau Kanwicher, Herr Pals

Siegerehrung im Erdkundewettbewerb

Auch im Jahr 2026 hat wieder der Erdkundewettbewerb Diercke Wissen am Gymnasium Ritterhude stattgefunden. Die 5. und 6. Klassen konnten ihre Geographiekenntnisse in dem Fragebogen Wissens-Junioren zeigen und in jeder Klasse wurden jeweils die beiden besten Kinder geehrt. In den Jahrgängen 7 bis 9 sind 8 Schülerinnen und Schüler in den Wettkampf getreten. Dabei konnte sich Arik Flender aus der 8G2 bereits zum 2. Mal an die Spitze setzen und den Schulsieg erringen. 

Den 2. Platz hat Luis Ronge (8G1) belegt und der 3. Platz geht an Melissa Yurtalan (8G3). Herzlichen Glückwunsch an alle!

Erste Programmiererfahrungen in der Hacker-School

Im Rahmen des Projekts „Hacker-School“ lernen die Achtklässler in eintägigen Workshops die Grundlagen der Informatik kennen und programmieren ein erstes eigenes Spiel.

Das Projekt wird von einer gemeinnützigen Organisation durchgeführt, die sich zum Ziel gesetzt hat, jungen Menschen IT näher zu bringen. Als Vorausschau auf den Informatikunterricht in Klasse 9 und 10 können die 14-Jährigen so schon mal erste Berührungspunkte mit der Informatik erhalten und erfahren in spielerischer Umgebung, wie ein Computer sich programmieren lässt.

Der 10. Jahrgang besuchte die Gedenkstätte „Gefangenenlager Sandbostel“ am 12.02.26

Am 12.02.2026 unternahm der gesamte zehnte Jahrgang unter Leitung der jeweiligen Fachlehrkräfte eine Exkursion in das ehemalige Kriegsgefangenenlager Sandbostel. Dabei erhielten wir die Möglichkeit die zerstörerische Kraft des Nationalsozialismus anhand dieses Ortes und der damit verbundenen menschlichen Schicksale zu erleben.

Nach der Ankunft an der Gedenkstätte wurde unser Jahrgang aufgeteilt, sodass jede Klasse eine eigene Führung durch das Lager erhalten konnte.

Zu Beginn unserer Führung wurden uns Bilder präsentiert, welche ein italienischer Gefangener unter Lebensgefahr im Lager aufnahm und welche nun als wichtige Quelle für das Leben im Lager dienen. Besonders sein Mut und der Wille die Zustände seiner Kriegsgefangenschaft festzuhalten, wirkten beindruckend.

Anschließend wurden wir durch den noch erhaltenen Teil des ehemaligen Lagers geführt, wobei wir durch die verhältnismäßig große Anzahl noch erhaltener Gebäude einen guten Einblick in das Leben der kriegsgefangenen erhalten konnten.

Vor allem der Mangel an Platz und die unwürdigen Verhältnisse in den Barracken haben Eindruck hinterlassen.

Ein großes Augenmerk bei der Führung lag bei der unterschiedlichen Behandlung der Kriegsgefangenen abhängig von ihrer Herkunft, welche direkt von der NS-Ideologie abgeleitet wurde, wobei insbesondere die sowjetischen Soldaten unter Menschen verachtenden Bedingungen litten.

Die Führung durch das Lager endete an einem leeren Feld, auf welchem sich in den letzten Kriegswochen ein Zwischenlager für KZ-Häftlinge befand, in dem sich die Internierten völlig selbst überlassen wurden, sodass viele von ihnen verstarben.

Im Anschluss daran erhielten wir Schüler die Möglichkeit, Ideen für ein Denkmal vorzustellen, welches den KZ-Häftlingen in Sandbostel gewidmet ist.

Festhalten lässt sich, dass der Besuch der Gedenkstätte eine einprägsame und lehrreiche Erfahrung war, welche uns die Folgen und Gefahren von extremen Ideologien und ein besseres Verständnis für die menschlichen Schicksale in der Geschichte aufzeigte.

Fynn Schaper, 10G3