Ehemaligentreffen

Endlich wieder ein Ehemaligentreffen! Ihr seid herzlich eingeladen. Bitte merkt euch schon jetzt den Termin: Mittwoch, 21.12.22 ab 18 Uhr in der Riesschule. Genauere Infos folgen!

Dr. Hans Riegel-Fachpreise 2022

Die Facharbeiten von Janne Sophie Garbade und Tim Willemsen wurden mit dem diesjährigen Dr. Hans Riegel-Fachpreis ausgezeichnet. Er wurde am 07.10.2022 in Oldenburg überreicht und würdigt besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten, die im Rahmen des Seminarfachs entstanden sind.

Im Fachbereich Biologie untersuchte Janne eindrucksvoll den Einfluss von Aphantasie auf das Leseverhalten und -verständnis und erlangte dort den 1. Platz.

Mit der Untersuchung der Energieeffizienz von Modell-Windkraftanlagen in Abhängigkeit von Rotoranzahl und deren Ausrichtungswinkel zum Luftstrom konnte Tim Willemsen im Fachbereich Physik überzeugen und erreichte ebenfalls den 1. Platz.

Neben einem Preisgeld haben die Sieger:innen die Möglichkeit, in den Genuss eines umfangreichen Förder- und Vernetzungsangebotes zu kommen, indem sie z. B. an Fachseminaren und Konferenzen teilnehmen können. Zusätzlich erhielt unsere Schule einen Sachpreis von 500 Euro.

Herzliche Gratulation an unsere Preisträger:innen!
Diesen und weitere Berichte über besondere Leistungen findet man auch auf der neuen Seite „Erfolge am Gymnasium Ritterhude“.

Projekttag Biologie an der Universität Bremen am 14.9.22

Wusstet ihr, dass man unser Erbgut, die DNA, in mehrere Stücke zerschneiden kann und durch spezielle Verfahren die Größe der entstandenen Fragmente nachweisen kann? Vielleicht hält so mancher DNA für zu klein dafür, vielleicht hat der ein oder andere auch schon einmal davon gehört- aber, was die meisten vermutlich noch nicht wussten, ist, dass um so etwas auszuprobieren,manchmal gar kein Biologiestudium notwendig ist.

Manchmal besucht man nämlich auch mit dem Bio-Leistungskurs mit Frau Koch die Universität Bremen und probiert’s einfach mal selbst aus!

Dieses Glück hatten wir und kaum waren wir dort, wurden wir auch schon in weiße Kittel verpackt und ins Labor geschickt. Dort wurden wir durch das wissenschaftliche Personal des Fachbereichs Biologie dann den ganzen Tag betreut. 

Nach kurzen Phasen der Theorie durften wir uns auf erste Übungen zur Arbeit mit Pipetten stürzen. Und ja, die waren tatsachlich notwendig. Denn in der Universität wird mit Pipetten gearbeitet, die auch ein Fünfzigstel von einem Wassertropfen exakt abmessen können, was auchnotwendig ist, da wir mit extrem kleinen Mengen gearbeitet haben. Schließlich ist DNA klein und teuer, weshalb große Mengen einfach nicht notwendig und sinnvoll gewesen wären. Eine Arbeit für die Feinmotoriker also!

Anschließend ging es dann aufs Ganze: Das Ziel? Das Durchführen einer Gelelektrophorese. Bei dem Wort werden wahrscheinlich lauter Fragezeichen in den Köpfen der meisten von euch auftauchen. Einfach gesagt haben wir zunächst vorbereitend DNA in verschieden große Fragmente geschnitten. Dafür kamen sehr kleine biologische Werkzeuge zum Einsatz, diesogenannten Restriktionsenzyme. Die haben wir einfach mit der DNA vermengt und die unterschiedlichen Enzyme haben die Schneidearbeit für uns erledigt. Nun wollten wir wissen,welche Bruchstücke mithilfe der Enzyme entstanden waren. Und hierfür brauchten wir die Gelelektrophorese: Mithilfe einer Gelmatrix, die man ganz leicht aus Gelatine oder (in unserem Fall) aus Agarose selbst machen kann, haben wir unsere unterschiedlichen Proben durch einelektrisches Feld geschickt. Die DNA, die nämlich negativ geladen ist und deshalb im elektrischen Feld zum Pluspol wandert, ergibt dadurch nach einer Zeit ein Muster, das wir durch das vorherige Einfärben der DNA auch sehen konnten. Große Fragmente wandern im elektrischen Feld weniger weit als kleine Fragmente. So konnten wir die Größenverhältnisse der entstandenen DNA-Fragmente nachweisen und sehen, ob unsere Enzyme wirklich an den Stellen der DNA schneiden, wo sie sollen und wie es in unseren Lehrbüchern steht.

Das Ergebnis: Das ein oder andere darf man den Autoren dieser Bücher wohl glauben! (Obwohlmanches Experiment doch ein wenig vom Durchschnitt abwich „“ …)

Nach diesem Fazit waren wir dann auch wirklich kaputt und wurden entlassen. Von neun Uhr bishalb vier forschen ist trotz Mittagspause echt anstrengend!

Was wir aber mit Sicherheit alle feststellen konnten, ist, dass Laborarbeit gar nicht so einfach ist und viel Präzision erfordert; Nichtsdestotrotz war es ein unfassbar spannender Tag, an dessenEnde wir alle ein bisschen schlauer waren. Manche Dinge muss man eben einfach selber machen,um sie zu verstehen… .

Gesche Michaelis, Q1

Infos zum Wiederbeginn am 02.11.22, aktualisiert am 31.10.22

Wiederbeginn am Mittwoch, den 02.11.22 wird holperig….

Die dringend erwartete Erweiterung unserer schulischen Infrastruktur (Digitalpakt) wird in den nächsten Tagen und Wochen Auswirkungen im Schulbetrieb haben. Dies bedeutet u.a. konkret, dass es weiterhin einige Raumwechsel geben wird (bitte Vertretungspläne beachten) und die Offenlegung von Decken sowie neu verlegte Kabelkanäle das Bild in einigen Räumen des Moormannskamp und der Riesschule bestimmen werden. Die für die Herbstferien geplanten Arbeiten konnten durch die beauftragten Firmen leider nicht abgeschlossen werden.

Bitte respektiert die Arbeiten der Handwerker und lasst die Arbeiten unangetastet. Die Sicherheit ist gewährleistet, da die Kabel stromlos sind. Ausfälle von IServ werden wir hoffentlich vermeiden können. Wir arbeiten aktuell an Lösungen.

Wir hoffen, dass die Arbeiten schnell voran gehen und wir die verbesserte Infrastruktur bald vollumfänglich nutzen können.

Vielen Dank für Eure und Ihre Unterstützung in diesem Prozess und Verständnis.

Silke Oetjen

-Schulleiterin-