„Achtung Auto!“

Dieses vom ADAC für Schulen angebotene Programm stand heute auf dem Stundenplan der Fünftklässler. Für jeweils 90 Minuten fand der Unterricht nicht im Klassenzimmer, sondern am Busparkplatz statt. Dort wurde anschaulich demonstriert, wie sich der Bremsweg eines Autos ergibt.
Natürlich kann man berechnen, dass ein Auto bei 50 KMH 10 m braucht, um mit einer Vollbremsung anzuhalten. Bei einer Reaktionszeit von nur 1 Sekunde verlängert sich dieser Bremsweg aber schon um mehr als das Doppelte. Auch wenn den Schülern das theoretisch klar war, staunten sie nicht schlecht, als Herr Kreie vom ADAC mit seinem Auto eine Vollbremsung vorführte.
Er machte den Kindern auch deutlich, dass sie auf dem Weg zur Schule (und auch natürlich sonst immer im Straßenverkehr) nicht nur auf sich und ihre Rechte schauen sollten. Schließlich sind bei einem Zusammenstoß mit einem Auto definitiv die Fußgänger oder Fahrradfahrer die Leidtragenden – egal ob sie im Recht sind oder auch nicht!
Gerade vor der nun anstehenden dunklen Jahreszeit hoffen wir, dass wir alle Kinder mit dieser Veranstaltung noch einmal für besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sensibilisieren konnten.

Neuigkeiten aus dem 5. Jahrgang

Ein Völkerballturnier tragen heute die 5. Klassen des Gymnasiums gemeinsam mit den 5. Klassen von Haupt- und Realschule aus. In der großen Turnhalle am Moormannskamp geht es heiß her. Alle feuern die eigene Mannschaft an und jubeln bei jedem Treffer.
Morgen wird es dann etwas ernster: In Zusammenarbeit mit dem ADAC bekommen die Fünftklässler jeweils eine Doppelstunde lang Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr. Wie lang ist eigentlich der Bremsweg eines Autos bei Nässe? Wie ziehe ich mich an, damit ich auch im Dunkeln gesehen werde?

Schulleitung am Gymnasium Ritterhude neu besetzt

Ritterhude, den 15.09.2019

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,

nachdem viele Monate ins Land gegangen sind, ist die Frage der Besetzung der Schulleitung endlich beantwortet. Diese Entscheidung möchten wir nun schnellstmöglich mit der Schulöffentlichkeit teilen.
Ich freue mich sehr, bekannt geben zu können, dass ich dieses Amt mit sofortiger Wirkung offiziell übernehmen werde.
Meine neue Rolle bestmöglich auszuüben, ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Besonders möchte ich bereits an dieser Stelle Herrn Michael Berg für seinen Einsatz zum reibungslosen Ablauf unseres Schullebens in den letzten dreizehn Monaten danken.
Unser Schulleitungsteam ist etwas ganz Besonderes und verdient diesen Namen ausdrücklich.
Die Zusammenarbeit aller an Schule Beteiligten ist und war mir immer ein wichtiges Anliegen und ich hoffe auf viele weitere tolle Projekte. Ich wünsche mir einen positiven Austausch aller Beteiligten, immer mit dem Blick darauf, das Schulleben gemeinsam zu gestalten.
In meiner neuen Rolle ist es mir wichtig, mit Ihnen und Euch gemeinsam Bewährtes weiterzuführen und unser Gymnasium – angereichert mit neuen, innovativen Ideen – zukunftsfähig aufzustellen.
Offenheit, gelungene Kommunikation und Fairness sind wichtige Werte für mich. Deshalb wünsche ich mir einen transparenten Dialog aller Akteure unserer Schule.
Ich freue mich sehr auf eine konstruktive Zusammenarbeit, um unser Gymnasium und damit unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ihnen und Euch auf die zukünftigen Anforderungen vorzubereiten.

Vielen Dank und herzliche Grüße,
Silke Oetjen
-Schulleiterin-

Steinzeit am Gymnasium Ritterhude

Gestern und heute stand für die Klassen 5G1 und 5G3 Geschichtsunterricht der anderen Art auf dem Plan. Am Mittwoch fand in der 5G1 und am Donnerstag in der 5G3 ein Steinzeittag statt. Von der ersten bis zur sechsten Stunde erfuhren die Kinder von Herrn Ringot, einem absoluten Steinzeit-Experten, wann und wo die Steinzeitmenschen lebten, wie sie sich kleideten und ernährten, wie sie ihr Werkzeug herstellten und welchen Schmuck sie trugen. Das Tolle daran war, dass Herr Ringot sehr viele steinzeitliche Dinge dabei hatte und vorführte, wie sich die Steinzeitmenschen die unterschiedlichen Werkzeuge hergestellt haben.
In der zweiten Hälfte des Vormittags haben wir auf der Wiese hinter der Cafeteria ein Feuer gemacht. Auf steinzeitliche Art selbstverständlich. Ein Feuerzeug brauchen wir jetzt alle nicht mehr.
Mit der Speerschleuder und Pfeil und Bogen konnten wir ausprobieren, wie schwer die Jagd wohl damals gewesen sein muss. Das Mahlen des Getreides zu Mehl, aus dem wir Steinzeitkekse gebacken haben, war auch recht mühsam.
Die meisten waren sich einig, dass es schon praktischer ist, heute zu leben als in der Steinzeit. Aber für so einen Vormittag war es sehr spannend, zu sehen, wie die Menschen damals zurecht gekommen sind.
Die 5G2 kann sich also auf diesen Tag freuen, den sie am Montag den 23. September erleben wird.

(Mehr Infos zu Herrn Ringot und der Steinzeit sind auf der Internetseite www.steinzeiterlebnis.de zu finden.)